Issum (RP) Sommerliche Temperaturen und blauer Himmel waren die besten Vorraussetzungen für die dritten Hexenlandgames des SV Exitus Esters am ortseigenen Schießstand.
 
Michi Schütz vom SV Exitus Esters versucht unter erschwerten Bedingungen, den Ball im Korb zu versenken. RP-Foto: Herhard Seybert

Die Interessengemeinschaft für Hobby- und Freizeitgestaltung hatte insgesamt zehn Spiele ausgewählt. "Es ist schön zu sehen, dass es in jedem Jahr mehr Leute gibt, die hier teilnehmen wollen", erzählte Jürgen Berghs, der Vorsitzende des Vereins. "Erst waren es 18, dann 23 und heute sind es sogar 29 Mannschaften, die um den ersten Platz und den Wanderpokal kämpfen." In welcher Reihenfolge die Spiele absolviert wurden war egal, die zahlreichen freundlichen und engagierten Exitus-Mitglieder waren die Schiedsrichter.

Bungee-Basketball

Insgesamt gab es für die zahlreichen Teilnehmer, laut Dana Mehrhoff von der Gruppe "Hoppeltussen" aus Rheurdt, "anstrengende, aber schöne" Spiele zu bestreiten, die alle unterschiedliche Anforderungen an die Kontrahenten stellten.

Ob es jetzt Leiterhangeln über einen Pool war, was oftmals nass endete, oder Bungee-Basketball, bei dem in einer aufblasbaren Konstruktion zwei Spieler mit einem Seil verbunden sind und einander jeweils wegziehend gegeneinander antreten, um die meisten Körbe zu machen. Die tapferen Spaßspielduellanten hatten alle Hände voll zu tun und am Nachmittag gab es als Bonus noch zwei bis dahin geheime Spiele: so ein Gummibärchenangeln nur mit Mund und Zunge.

Die Zuschauer konnten beim Erbsenwiegen ihr Glück versuchen, bei dem das Gewicht der im Glas befindlichen Hirsenfrüchte möglichst exakt geraten werden musste. Das vielseitige Angebot wurde von den insgesamt 550 Gästen begeistert aufgenommen: "Die Spiele machen Spaß, sind abwechslungsreich und da man auch den ganzen Nachmittag Zeit hat, fühlt man sich nicht gehetzt", lobte etwa Markus Höttges von der Gruppe "Flying Pins" aus Sevelen und fand im Bezug auf die abschließende Party am Abend mit Musik von DJ Thorben, "dass man zusätzlich nachher auch noch gut abfeiern kann."

Die Gewinner

Vorher gab es aber noch die Preisverteilung: Auf dem ersten Platz "Juventus Urin", den zweiten Platz erreichte der "KC Bad Boys 1996", auf dem dritten Platz landeten schließlich die "Kneipenkiller". Und Sandra Anstoots, die mit 193 Gramm am exaktesten das Erbsengewicht geraten hatte, nahm als Preis einen Kühlschrank mit nach Hause.

CHRISTOPH KELLERBAC

Erschienen in der RheinischenPost vom 06.06.2011
http://www.rp-online.de/niederrheinnord/geldern/nachrichten/geldern/Dritte-Spassolympiade-im-Hexenland_aid_1005968.html

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